Diverses in Kürze

Die Aroser Bergbahen haben kürzlich zur neuen TopCard informiert. Dazu hat VivArosa diverse erste Gespräche geführt und verschiedene Abklärungen vorgenommen. Erfahren Sie hier unseren ersten Zwischenstand.

 

Bei der TopCard handelt sich um einen neuen Tarifverbund zwischen den Skigebieten Arosa/Lenzerheide, Flims/Laax/Falera und Davos/Klosters. Die Angebote und Preise sind unter der folgenden Adresse einsehbar www.arosalenzerheide.com.

Es ist korrekt, dass der Preis für die Aroser Kartenbezüger pro einzelne Karte mit 1'100 CHF, 80 CHF über dem Preis der Herzkarte für Arosa/Lenzerheide aus der Vergangenheit liegt. Es gilt aber zu beachten, dass die Leistungen erweitert sind und dass es neu möglich ist, auch in Davos und in Flims skizufahren und wandern zu können und dass weiter zusätzlich drei Tage nach freier Wahl im Engadin mit Benutzung der Bergbahnen gewählt werden können. Es herrscht dabei für alle beteiligten Bergbahnen und deren Kartenbezüger Verbundsdisziplin und die ABB dürfen ebenso wenig wie die andern eingebundenen Bergbahnen von den Tarifen abweichen, welche vorgegeben sind. Die TopCard bietet für Familien mit Kindern bis zum 36 Altersjahr (im selben Haushalt lebend) nebst der Skigebietserweiterung neu bedeutende Vergünstigungen, kann doch jede zusätzliche Karte zu 275 CHF bezogen werden. Insgesamt richtet sich das Angebot daher sicher primär an Familien mit Kindern und an Skifahrer, welche verschiedene Skigebiete benützen wollen.

Alle Gäste in Arosa können im Voraus ermässigte Tickets für einzelne oder mehrere Tage buchen, an welchen sie Skifahren möchten. Es ist Niemand verpflichtet, die TopCard zu lösen. Zweitwohnungsbesitzer oder Gäste mit Kurtaxenabgabe sind weiterhin im Sommer zum All Inclusive berechtigt. Das soll gemäss Angaben von AT auch für die Folgejahre so bleiben. Die neue Sommerkarte wird nur benötigt, wenn Gäste/Zweitwohnungsbesitzer pauschal die Bergbahnen in der Lenzerheide benützen möchten. Sommergäste in Arosa, welche keine Kurtaxe bezahlen, müssen das All-Inclusive als Tageskarten lösen, wenn sie die Bergbahnen benutzen wollen. Das auf diese Saison eingeführte neue ‚Early Booking‘ erlaubt bedeutende Flexibilität zum günstigen Buchen von Tickets, sowie das Lösen der Karte ohne Schalter, was bisher nicht möglich war. Es braucht allerdings grundsätzliche Kenntnisse im elektronischen Lösen von Tickets auf dem Internet.

Wir haben vom Vorstand aus mit dem Präsidenten, dem CEO und dem GL Marketing der Bergbahnen gesprochen und vorgeschlagen, dass den TopCard-Käufern, welche Zweitwohnungsbesitzer/Mitgliedern von VivArosa sind, zum Gegenwert des Zusatzpreises, Gastrogutscheine abgegeben werden. Dies würde es unsern Gästen/Mitgliedern ermöglichen, die Berggastronomie der Bahnen noch intensiver zu nutzen, als dies bereits heute der Fall ist. Wir würden so auch zusätzliche Wertschätzung für unsere Treue und Verbundenheit mit Arosa und den Bergbahnen erfahren. Bei den Gesprächen haben wir auch unser Bedauern über die erneute Preiserhöhung der TopCard ausgedrückt und z.B. darauf verwiesen, dass die vergleichbare Saisonkarte in Saanen/Gstaad, Lenk, Saanenmöser/Schönried nur 660 CHF kostet.

Mit den Kollegen vom VLV Lenzerheide sind wir ebenfalls in engem Kontakt. Es ist korrekt, dass die Lenzerheide im Sommer kein All-Inclusive kennt. Die Bergbahnen Lenzerheide war vor dem Bahnen-Zusammenschluss auch schon einmal Mitglied der TopCard. Arosa hat damals darauf verzichtet, weil man rund eine Million CHF in die Marketing – Ausgaben für das Projekt hätte investieren müssen. Diese Ausgabe fällt heute weg.

Auch für die Einheimischen der diversen Destinationen sind die Tickets vorgegeben. Es ist korrekt, dass diese die TopCard nicht beziehen müssen, wenn sie sich nur in einem oder zwei Skigebieten aufhalten wollen. Wir haben den Wunsch, dass die Zweitheimischen auch einheimische Tarife lösen können - immer wieder und erneut wieder dieses Mal - mit der GL der ABB angesprochen. Es handelt sich hier um ein ambitioniertes Ziel, welches wir nicht aus den Augen verlieren wollen, welches aber zurzeit weder realistisch ist noch realisierbar scheint. Einheimische Körperschaften (Arosa, Chur, Obervaz etc.) sind die Landeigentümer des Bodens der jeweiligen Skigebiete und die entsprechenden Rechte für reduzierte Tarife für Bürger/Bewohner dieser Orte sind sogar verbrieft. Uns gesteht man diesen Anspruch (noch) nicht zu!

Wir werden die Gespräche mit den Bergbahnen und Arosa Tourismus weiterführen und Sie auf dem Laufenden halten.

Im Namen des Vorstandes VivArosa:

Markus Blass und Christoph Sievers

 

 

 

 

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